Öffentlichkeit sollte Barrierefreiheit bedingen. Vor allem bei den kölner Fahrkartenautomaten trifft dies üicht zu. Das Preissystem ist nicht verständlich, das Interface unklar.
Unter dem Ansatz der größtmöglichen Barrierefreiheit ist »mr. ticket« entstanden. Es wird wenig Text, viele Symbole verwendet, es ist unendlich zoombar, höhenverstellbar und hat eine Ein- wie Ausgabe in Blindenschrift. Das Preissystem wurde nachvollziehbar auf die zurückgelegte Strecke bezogen und beim Ticket wird eine Fahrtauskunft mit gedruckt.
Dies ist eine etwas ältere Arbeit. Genauer gesagt meine Bewerbungsarbeit an der KISD zum Thema »Öffentlichkeit«. Heut e würde ich einige Dinge anders angehen. Beispielsweise die Form des Automaten , das Interface und von Designforschungsmethoden hatte ich auch damals noch keine Ahnung. Trotzdem zeige ich »mr. ticket« immer noch gerne, da eine gute Reflexion über bestehende Systeme ist und es damals bewusst holistisch – von Produkt, über Grafik, bis Service-Design angesetzt war.
Dauer: 3,5 Wochen
Art: Studienprojekt